Beitrag erstellt: April 20, 2021

Teil 4 unserer Tipps zum Homeschooling: Richtige Unterstützung bieten

Jacqueline Merklinger

Das dritte Halbjahr in einer Pandemie ist eingeläutet. Eine Ausnahmesituation in der sich Schüler*innen oft verloren und hängengelassen fühlen, während Lehrkräfte am Rotieren sind auf der Suche nach dem goldenen Weg. Eltern sind eine wertvolle Stütze, indem sie ihre Kinder Zuhause unterstützen, Hilfsangebote von außen erkennen und wahrnehmen. Doch wie finden Sie die richtigen Mittel und Wege?


Tipp 12: Strukturen überwachen, ohne erhobenen Zeigefinger

Ein Tipp, der neben etwas Zeit nichts kostet, doch großes bewirkt. Helfen Sie Ihren Kindern mit ihren Strukturen und dabei, diese auch einzuhalten. Überwachen Sie die Unterrichts- und Pausenzeiten. Damit ist nicht gemeint 24/7 anwesend zu sein, das ist gar nicht zu bewerkstelligen. Sondern wir denken an kleine Erinnerungen wie ein aufmunternder Zettel, ein Anruf, um die Mittagspause einzuläuten, oder das direkte Vorbeischauen am Arbeitsplatz des Kindes, wenn nach der Pause der Lerneinstieg schwerfällt.

Wichtig ist als Unterstützer*in aufzutreten - der erhobene Zeigefinger gehört nicht dazu. Haben Sie stattdessen ein offenes Ohr für die Probleme und Hürden im Homeschooling seitens Ihrer Kinder. So schaffen Sie gemeinsam Lösungen und stärken den Zusammenhalt in Ihrer Familie.


Tipp 13: Schwächen gemeinsam aufdecken und Hilfe holen

Wenn die Lücken immer weiter wachsen, Sie nicht weiter unterstützen können und auch von Schulseite keine Hilfe zu erwarten ist, nehmen Sie Angebote von außen wahr. Dies kann zum Beispiel die Einzel- oder Gruppennachhilfe der StudyHelp Academy sein. Hier gibt es für alle Fächer, Schulformen und Klassenstufen qualifizierte Coaches die Ihre Kinder stärken, fördern und fordern. Die Nachhilfe findet, je nach Standort und wenn erwünscht, vor Ort in den Academy-Räumen oder online am eigenen Schreibtisch statt.

Für nähere Informationen können Sie sich unverbindlich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch eintragen, in dem eine individuelle Lösung für und mit ihrem Kind gefunden wird.


Tipp 14: Wie war das doch gleich? Selbst zur Lektüre greifen

Bereitet sicherlich Vergnügen und regt die eigenen grauen Zellen an: Greifen Sie selbst nochmal zur Lektüre. Versuchen Sie, insofern Sie in Ihrem Alltag Zeit dafür haben, mit Ihren Kindern zusammen zu lernen. Vielleicht wissen Sie noch wie man mit Matrizen umgeht oder lesen sich nochmal in die DNA ein, um ihr Kind zu unterstützen?


Tipp 15: Motivieren, bestärken, belohnen - positiv antreiben

Neben all dem Strukturüberwachen, Planen der Schulzeiten und Helfen, darf die Motivation nicht auf der Strecke bleiben. Seien Sie nicht nur Kontrollinstanz und Richter, seien Sie auch motivierend, lobend und belohnend. Alle Aufgaben der Woche gelöst - vielleicht bestellen Sie dafür am Wochenende beim Lieblingsrestaurant? Die Hausaufgaben alle fertiggestellt - wie wäre es mit einem Spieleabend in der Familie oder Heim-Kino mit Popcorn und Co? Seien sie kreativ und verlieren Sie nicht den Blick für die besondere Situation, die auch Ihr Kind trifft. Ein kleines Lob oder eine Belohnung können wahre Wunder wirken und stärken Ihre Verbindung.

Das war unsere vierteilige Homeschooling-Serie. Wir hoffen mit unseren Tipps den Corona-Schulalltag für alle angenehmer zu gestalten. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung - und bleibt gesund!