Fast ausgebucht! Nur noch wenige freie Plätze in unseren Abitur Intensivkursen 2024. Jetzt Platz sichern!
Beitrag erstellt: Februar 02, 2024

Allgemeinbildung für Studenten – Ein Überblick über historische Persönlichkeiten in verschiedenen Bereichen

Quelle: Adobe Stock,© Marcus Friedrich (#454355055)

Heutzutage gibt es viele deutsche und internationale Prominente, die es zu Lebzeiten zu Ruhm und Erfolg gebracht haben. Daneben offenbart ein Blick in die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte einen Blick auf historische Persönlichkeiten von Weltrang. Hier bekommst du einen spannenden Überblick und einiges an Wissenswertem über berühmte Menschen aus vergangenen Tagen, die herausragendes und einzigartiges geleistet haben.

Musik

Musik ist ein wichtiger Teil des Lebens. Sie kann unterhalten oder als Hobby großen Spaß machen. In den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten gab es einige Komponisten und Künstler, die weit über ihre Lebzeiten hinaus etwas Großes geschaffen haben und bis heute unvergessen sind.

Johann Sebastian Bach

Einer der wohl bekanntesten Komponisten der Welt ist Johann Sebastian Bach. Geboren wurde er im Jahr 1685 in Eisenach, verstorben ist er 1750 in Leipzig. Neben seiner Tätigkeit als Komponist war Bach Zeit seines Lebens als Violinist, Organist sowie als Cembalist bekannt und geschätzt.

Während seines Schaffens hat er eine ganze Reihe von Werken komponiert, die noch heute immer wieder aufgeführt werden und Musikinteressierten aus aller Welt ein Begriff sind. Dazu gehören neben dem „Wohltemperierten Klavier“:

  • die „Kunst der Fuge“,
  • die „Matthäus-Passion“,
  • die „Brandenburgischen Konzerte“
  • sowie viele Kantaten.

Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren, also etwas mehr als 90 Jahre nach Bach. Er gehört zu den wichtigsten Komponisten der sogenannten Wiener Klassik. Bereits im zarten Alter von nur fünf Jahren schrieb er seine ersten Stücke, mit sechs trat der junge Musiker erstmals öffentlich auf.

In den folgenden Jahren reiste die Familie viel und der kleine Mozart stellte den erstaunten wie begeisterten Zuhörern sein Talent unter Beweis. Nicht zu Unrecht wird er heutzutage oftmals als eine Art Wunderkind bezeichnet.

Übrigens besuchte Wolfgang Amadeus nie eine Schule - ganz im Gegensatz zu seinem Vater Leopold, der aus Augsburg stammte und eine umfangreiche Bildung genießen durfte. Zu den bekanntesten Werken des späteren Wahl-Wieners zählen neben weiteren:

  • die Zauberflöte,
  • die Hochzeit des Figaro
  • sowie die kleine Nachtmusik.

Wolfgang Amadeus Mozart wurde nur 35 Jahre alt. Experten gehen davon aus, dass er einem rheumatischen Fieber erlag, das durch Streptokokken ausgelöst wurde.

Elvis Presley

Ziemlich genau zwei Jahrhunderte nach Mozarts Geburt, genauer gesagt in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts, gelangte ein Künstler eines ganz anderen Genres allmählich zu Weltruhm: Elvis Presley. Seinen Durchbruch schaffte der 1935 in Mississippi geborene Sänger 1956.

Vor allem zu Beginn des großen Erfolges wurden seine Veröffentlichungen kontrovers diskutiert. Die Besonderheit seiner Musik bestand darin, dass er Country mit Rhythm & Blues kombinierte und dadurch maßgeblich am Entstehen der Rockabilly-Bewegung beteiligt war.

Mit seinem Stil und seinen neuartigen Songs löste er weltweit einen Hype aus. Zum ersten Mal nach Deutschland kam er im Jahr 1958. Insgesamt wurde Elvis 14-Mal für einen Grammy nominiert, nicht umsonst wird er noch heute als „The King of Rock’n’Roll bezeichnet.

Zwischen 1956 und 1977 veröffentlichte er Album nach Album, teilweise sogar mehrere Langspieler pro Jahr. Hinzu kamen Live-Alben und Best-Ofs. In den USA konnte er zahlreiche Gold- und Platin sowie eine Diamant-Schallplatte erzielen.

Kurzum: Elvis war schon zu Lebzeiten ein gefeierter Superstar, heute gilt er als echte Legende. Presley starb 1977, er wurde nur 42 Jahre alt. Die von der Familie veranlasste Obduktion ergab Bluthochdruck sowie eine Herzerkrankung als Gründe für sein Ableben.

Literatur

Quelle: Adobe Stock,© Dmitry (#236346838)(Symbolbild)

Ein weiterer wichtiger Teil der Kultur ist die Literatur. Nicht nur als Student der Germanistik kannst du an Lyrik, Erzählungen und weiteren Genres großen Spaß haben und immer wieder Neues entdecken. In den letzten Jahrhunderten haben es einige Schriftsteller aus verschiedenen Ländern mit ihren Werken zu nachhaltigem Weltruhm gebracht. Dazu gehören:

  • Johann Wolfgang von Goethe,
  • Thomas Mann,
  • Ernest Hemingway
  • sowie Fjodor Dostojewski.

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Der Lyriker, der heute zum Standard-Programm des Deutschunterrichts an den Schulen gehört, ist einer der wohl wichtigsten deutschsprachigen Dichter überhaupt.

Neben der Lyrik schuf er Dramen sowie Schriften zum Thema Naturwissenschaft. Darüber hinaus ging er noch einigen anderen Berufen nach. Der studierte Rechtswissenschaftler arbeitete unter anderem als Anwalt und Minister. Goethe interessierte er sich für Botanik, Physik und Anatomie. Zu den wichtigsten Werken des Schriftstellers, der heute als Weltliterat gesehen wird, gehören allen voran:

Seine Schriften zählen zu den Epochen des Sturm und Drang und der Weimarer Klassik. Goethe lebte in Frankfurt, Wetzlar, Weimar und eine Zeit lang in Italien. Seinen Adelstitel erhielt er übrigens erst im Jahr 1782, geboren wurde er als Johann Wolfgang Goethe. Der Dichter starb 1832 in Weimar, im für damalige Verhältnisse hohen Alter von 82 Jahren.

Thomas Mann

Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren. Der Schriftsteller stammt aus einer Kaufmannsfamilie, sein Vater war außerdem Senator in der Stadt. Sein älterer Bruder Heinrich war ebenfalls Schriftsteller und konnte einige Erfolge feiern.

Zu Thomas Manns Schaffenswerk zählen neben dem legendären Roman „Buddenbrooks: Verfall einer Familie“ Novellen und Erzählungen wie „Kröger“ und „Der Tod in Venedig“. Für ersteren hat der Autor Jahrzehnte später sogar einen Literaturnobelpreis erhalten, wohl eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Ehrung für einen Schriftsteller.

Mann polarisierte bereits zu Lebzeiten. Von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wurde er kritisiert. Allerdings tat das seiner Popularität und dem Umstand, dass seine Werke viel gelesen wurden und werden, keinerlei Abbruch.

Als die Nationalsozialisten in Deutschland regieren, geht Mann mit seiner Frau und seinen Kindern zunächst in die USA, später dann in die Schweiz. Nach dem Krieg erscheinen weitere Werke wie „Doktor Faustus“.

Wie in Goethes „Faust“ geht es dabei um einen Pakt mit dem Teufel. Mann stirbt 1955, im Alter von 80 Jahren. Hinterlassen hat er ein literarisches Werk, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben und in vielen Generationen aufs Neue begeisterte Leser finden wird.

Ernest Hemingway

Ernest Hemingway wurde im Jahr 1899 in Illinois geboren. Heute ist er als einer der einflussreichsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bekannt. Bereits zu Lebzeiten war er eine Art Popstar – auch, weil er es verstand, sich in den Medien zu präsentieren.

Während seiner Schaffenszeit schrieb er eine ganze Reihe von Romanen, am bekanntesten sind:

  • „Fiesta“,
  • „In einem anderen Land“
  • und „Wem die Stunde schlägt“.

Besonders große Aufmerksamkeit erregte er durch die Novelle „Der alte Mann und das Meer“. 1953 wurde er für diese Schrift mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, 1954 bekam er, wie Thomas Mann bereits mehr als 20 Jahre zuvor, den Literaturnobelpreis verliehen. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er im Journalismus, unter anderem an Kriegsberichterstatter und als Europa-Korrespondent.

Fjodor Dostojewski

Fjodor Dostojewski wurde im Jahr 1921 in Moskau geboren. Heutzutage gilt er als einer der einflussreichsten russischen Schriftsteller. Bekannt ist er unter anderem für Werke wie „Schuld und Sühne“, „Der Idiot“ oder „Die Dämonen“.

Hauptthemen in seinen Schriften sind Elend und Sinnsuche. Dabei pflegte der Autor - vielleicht für den ein oder anderen etwas überraschend – eine Beziehung zu Deutschland. Immer wieder hielt er sich in Baden-Baden auf, wo er Stück für Stück der Spielsucht verfiel.

Daraus resultierten finanzielle Schwierigkeiten, die nicht nur ihm selbst, sondern auch seiner Frau große Sorgen bereiteten. Allerdings nutzte er diese Erfahrungen auf der kreativen Ebene. Inspiriert von den Erlebnissen entstand der Roman „Der Spieler“, ein weiteres Werk des Autos, das noch heute vielen Literaturfans bekannt ist.

Politik

Quelle: Adobe Stock,© lucky-photo (#346417592)(Symbolbild)

Die Politik ist für das Funktionieren von Gesellschaften und der Weltgemeinschaft ein wichtiges Feld. Von Steuern über den Straßenbau bis hin zu Sicherheit und internationalen Beziehungen werden viele Fragen, die deinen Alltag beeinflussen, von Politikern gestellt und beantwortet. In den letzten Jahrzehnten haben sich dabei in der Bundesrepublik und auf dem internationalen Parkett einige Persönlichkeiten hervorgetan, die bis heute unvergessen sind.

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt wurde im Jahr 1918 in Hamburg geboren. In den 50er-Jahren begann er in der SPD seine politische Karriere. Zunächst war er einige Jahre Bundestagsabgeordneter, dann Polizeisenator in Hamburg. Einen bundesweiten Bekanntheitsgrad erlangte er durch sein Krisenmanagement der Sturmflut, die die Hansestadt im Jahr 1962 heimsuchte.

Ab 1965 war er wieder im Bundestag vertreten und machte vor allem durch eine gute Rhetorik auf sich aufmerksam. In seiner Laufbahn hatte er eine Reihe von Ämtern inne, wozu gehören:

  • Fraktionschef der SPD,
  • Verteidigungsminister
  • und Finanzminister.

Im Jahr 1974 folgte der wohl größte Schritt: Als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt zurücktreten muss, wird er vom Bundestag zu dessen Nachfolger gewählt. Während seiner Jahre in diesem Amt stellte er sich vielen innen- und außenpolitischen Herausforderungen. 1982 verlor er ein Misstrauensvotum, der Bundestag wählte Helmut Kohl zu seinem Nachfolger.

Schmidt war bis ins hohe Alter gerne gesehener Redner und Gast in Talkshows. Eines seiner Markenzeichen war sein starker Zigarettenkonsum. Sogar in Fernsehstudios wurde ihm das Rauchen gestattet, in einer Zeit, in der dies lange nicht mehr üblich war. Helmut Schmidt starb 2015 im Alter von 96 Jahren.

Helmut Kohl

Helmut Kohl wurde im Jahr 1930 in Ludwigshafen geboren. 1946, im zarten Alter von 16 Jahren, trat er in die CDU ein. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, welche große Karriere der Pfälzer in den kommenden Jahrzehnten machen würde.

Zunächst bekleidete er einige Ämter in der Landespolitik von Rheinland-Pfalz. Als Abgeordneter des Landtags machte er von sich reden, 1969 wurde er mit nur 39 Jahren Ministerpräsident. 1976 verlor er die Bundestagswahl gegen Helmut Schmidt, 1982 wurde er schließlich dessen Nachfolger.

Prägend war sein Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft. Bei der Wiedervereinigung Deutschlands wirkte er ebenfalls maßgeblich mit, weshalb er unter anderem als „Kanzler der Einheit“ in die Geschichte einging. 16 Jahre regierte er die Bundesrepublik, bis er sich bei den Wahlen 1998 Gerhard Schröder geschlagen geben musste.

Die Spendenaffäre um den Jahrtausendwechsel stürzte sowohl ihn selbst als auch seine Partei in eine schwere Krise. Dennoch gilt er noch heute als einer der wohl prägendsten Kanzler der letzten Jahrzehnte. Kohl starb im Jahr 2017 im Alter von 87 Jahren.

John F. Kennedy

In den USA gab es in den letzten Jahrzehnten ebenfalls einige Politiker, die Weltruhm erlangten und bis heute unvergessen sind. Dazu zählt unter anderem John F. Kennedy, der das Land in den frühen 60er-Jahren als Präsident regierte.

Geboren wurde er 1917 in Massachusetts, bereits in den 40er-Jahren wurde er als Mitglied der Demokratischen Partei ins Repräsentantenhaus gewählt. Ab 1952 saß er für seinen Bundesstaat im Senat.

1961 wurde Kennedy als Präsident vereidigt. Prägend in seiner Amtszeit waren unter anderem die Kuba-Krise sowie der Wettlauf zum Mond, hinter dem die Frage stand, ob die USA oder die Sowjetunion es schaffen würde, den ersten Menschen auf den Erdtrabanten zu schicken.

Für viele Amerikaner war er der Hoffnungsträger hinsichtlich eines Wandels und des Aufbruchs in eine neue Zeit. Diese Zuversicht wurde allerdings jäh beendet, als Kennedy im November 1963 einem Attentat in Dallas zum Opfer fiel und an den folgende mehrerer Schussverletzungen verstarb.

Ronald Reagan

Ronald Reagan wurde im Jahr 1911 in Illinois geboren. Zu Beginn der 60er-Jahre wurde er Mitglied der Republikanischen Partei, seinen Einstieg in die Politik fand er also erst mit ungefähr 50 Jahren. Zuvor hatte er eine Karriere als Schauspieler gemacht.

Bereits vier Jahre später, 1966, wurde er zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Wissenswert: Arnold Schwarzenegger machte ebenfalls zunächst eine Karriere als Schauspieler, bevor er Jahre später das gleiche Amt für die Konservative Partei innehatte.

1976 unterlag Reagan bei den Vorwahlen der Republikaner zur Präsidentschaftswahl knapp Gerald Ford, hinterließ allerdings auf der großen Bühne einen guten Eindruck. 1980 wurde er schließlich zunächst zum Präsidentschaftskandidaten und dann zum Präsidenten gewählt.

Reagan verfolgte eine neoliberale Politik und senkte die Einkommenssteuer massiv. Zusätzlich zeigte er in vielen Bereichen einen konservativen Kurs, unter anderem hinsichtlich des Werts der Familie.

1984 trat er erneut als Präsidentschaftskandidat an und wurde wiedergewählt. Reagan konnte bis 1989 im Amt bleiben und damit die zwei Amtszeiten, die in den USA als Präsident möglich sind, voll ausschöpfen.

Wissenschaften: Von Physik bis Medizin

Quelle: Adobe Stock,© KMPZZZ (#716942732)(Symbolbild)

Viele Errungenschaften der Menschheit werden durch die Wissenschaften erzielt und vorangetrieben – sei es im Bereich der Physik oder der Medizin. In den letzten zwei Jahrhunderten haben bestimmte Forscher dabei maßgeblich zu einem Fortschritt beigetragen. Neben weiteren gehören hierzu:

  • Albert Einstein,
  • Alexander Fleming
  • sowie Marie Curie.

Albert Einstein

Albert Einstein wurde im Jahr 1879 in Ulm geboren. Er studierte am Polytechnikum in Zürich in der Schweiz, bevor eine große Karriere als Physiker begann. Heute gilt er als einer der einflussreichste Wissenschaftler in diesem Bereich.

Bereits im Jahr 1905 veröffentlichte er einige seiner wichtigsten Arbeiten, 1906 promovierte er. Zu dieser Zeit schuf er die Basis für seine Relativitätstheorie, die er in späteren Jahren ausbaute.

Sie beschreibt den Einfluss von Materie auf Raumzeit und zeigt damit eine völlig neue Perspektive auf die Gravitation auf. Des Weiteren gilt er als Entdecker des photoelektrischen Effektes.

Ab 1914 war Einstein Professor in Deutschland, 1922 erhielt er den Nobelpreis für seine Relativitätstheorie. 1932 emigrierte er in die USA, wo er eine Stelle an der Princeton University übernahm und bis zu seinem Tod im Jahr 1955 forschte und arbeitete.

Alexander Fleming

Alexander Fleming wurde im Jahr 1881 in Schottland geboren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts studierte er Medizin – die Grundlage für eine große Karriere und eine Entwicklung, die der Menschheit im Kampf gegen bestimmte Krankheiten eine große Hilfe sein sollte.

Fleming ist der Entdecker der medizinischen Nutzbarkeit von Penicillin. Dieser Stoff hat eine wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien. Diese Erkenntnis bot die Basis für die Herstellung und Verwendung von modernen Antibiotika, die viele Krankheiten, die zuvor teils zum Tode führten, heilbar machen.

Durch sein Wirken konnte er einen riesigen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt anstoßen. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Fleming im Jahr 1945 mit anderen Wissenschaftlern den Nobelpreis für Medizin erhielt. Zusätzlich bekam er an verschiedenen Universitäten den Ehrendoktortitel verliehen.

Marie Curie

Marie Curie wurde 1867 als Maria Sklodowska in Warschau geboren. Ihren späteren Nachnamen erhielt sie durch die Hochzeit mit ihrem Mann Pierre Curie. 1891 begann sie ein Studium an der Sorbonne in Paris und machte in nur zwei Jahren einen Abschluss in Physik.

Bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten entdeckte und benannte sie zunächst auf Basis der Forschungen von Henri Becquerel das Phänomen der Radioaktivität, daraufhin zwei bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Substanzen, denen sie ebenfalls jeweils selbst einen Namen verlieh:

  • Radium
  • und Polonium.

Vor dem Hintergrund ihrer bahnbrechenden Forschungen bekam sie 1903 als erste Frau den Physik-Nobelpreis verliehen. 1911 folgte ein weiterer Nobelpreis in Chemie. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie seinen Lehrstuhl an der Sorbonne und wurde damit, ebenfalls als erste Frau, Dozentin an der Universität. Heute wird Curie als große Forscherin sowie als Vorreiterin einer zunehmenden Bedeutung der Rolle der Frau in der Wissenschaft gefeiert.

Quelle: Adobe Stock,© fewerton (#208054604)(Symbolbild)

Fazit

In den verschiedensten Bereichen gibt es historische Persönlichkeiten, die mit ihrem Schaffen bis weit über ihren Tod hinaus wirken konnten. Weltberühmte Komponisten sind neben Weiteren Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. In der Literatur brachten es Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann, Ernest Hemingway und Fjodor Dostojewski zu internationalem Ruhm. Zu den großen Politikern des letzten Jahrhunderts zählen unter anderem Helmut Schmidt, Helmut Kohl, John F. Kennedy und Ronald Reagan. Die Wissenschaft wiederum brachten Albert Einstein (Physik), Alexander Fleming (Medizin) und Marie Curie (Physik und Chemie) im Laufe des letzten Jahrhunderts maßgeblich voran.