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Wer oft am Schreibtisch sitzt, weiß, wie wichtig die Beleuchtung dort ist, da sie einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden wie auch auf die geistige Leistung hat. Insbesondere bei sehr intensiven Lernphasen, beispielsweise vor Prüfungen oder auch während des gesamten Studiums, vergessen die Studenten aber oft, dass gerade die Lichtverhältnisse oftmals für Übermüdung, Kopfschmerzen oder auch müde Augen verantwortlich sind. Auch der schnelle Motivationsabfall hängt nicht selten mit dem falschen Licht am Schreibtisch zusammen. Wer besser lernen, die Augen langfristig schonen und auch konzentrierter sein möchte, sollte daher unbedingt die Lichtgestaltung optimieren.
Damit die Konzentration beim Lernen bestmöglich unterstützt werden kann, ist die Kombination aus Allgemeinbeleuchtung und Platzbeleuchtung erforderlich. Dabei sollte das Umgebungslicht im Raum immer ausreichend hell sein, damit Kontraste zwischen der Arbeitsfläche und dem restlichen Zimmer vermieden werden. Denn gerade zu große Helligkeitsunterschiede sind für die Augen nicht gut und beschleunigen außerdem auch Ermüdungserscheinungen und reduzieren die Konzentration.
Für das direkte Arbeiten am Schreibtisch hingegen empfiehlt sich eine Schreibtischlampe, die verstellbar ist. Doch auch hierbei ist einiges zu beachten. Neben der Farbtemperatur ist auch die Stärke des Lichts entscheidend. Kaltweißes bis tageslichtweißes Licht mit einer Farbtemperatur ab etwa 4.000 Kelvin wirkt zum einen aktivierend und fördert die Aufmerksamkeit. Zum anderen unterdrücken Sie die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Für Orientierung und Orientierungshilfe bei der Auswahl moderner Leuchtmittel dienen praktische Beispiele für LED Tischleuchten, die sich flexibel an unterschiedliche Lernanforderungen anpassen lassen. Darüber hinaus spielt auch die Beleuchtungsstärke eine wichtige Rolle. Ein Wert von mindestens 500 Lux gilt als ideal für ein konzentriertes Lesen und Schreiben.
Doch selbst die beste Lichtquelle verfehlt ihre Wirkung, wenn Schatten den Lernfluss beeinträchtigen. Deshalb ist die Platzierung der Schreibtischbeleuchtung ein entscheidender Punkt. Während Rechtshänder einen Lichteinfall von der linken Seite bevorzugen sollten, ist es bei Linkshändern gerade umgekehrt. Das verhindert, dass die eigene Hand beim Schreiben Schatten auf das Papier wirft.
Doch auch die Vermeidung von Direkt- und Reflexblendung ist entscheidend. Lampen sollten daher so positioniert sein, dass das Licht nicht direkt im Blickfeld liegt. Gleiches gilt für spiegelnde Oberflächen auf Schreibtischen, Bildschirmen und Büchern, die die Sicht beeinträchtigen können. Matte Oberflächen sind daher empfehlenswert.
Natürliches Tageslicht ist natürlich die wichtigste Lichtquelle für den Organismus, da es den inneren Biorhythmus steuert, die Stimmung hebt und auch die kognitive Leistungsfähigkeit signifikant unterstützt. Deshalb wäre es ideal, wenn der Schreibtisch seitlich zum Fenster ausgerichtet ist. So wird das Tageslicht optimal ausgenutzt, ohne dass die direkte Sonneneinstrahlung blendet.
Allerdings muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass der Lernalltag meist in den Abendstunden stattfindet. Darüber hinaus ist auch das Licht in den Wintermonaten nicht gerade optimal, sodass es durch eine künstliche Beleuchtung ergänzt werden muss. Insbesondere dimmbare Lichtsysteme ermöglichen dabei, dass die Lichtintensität perfekt an die wechselnden Tageszeiten angepasst werden kann. Vor allem gegen Abend empfiehlt es sich, etwas wärmeres Licht zu nutzen, um ein harmonisches Lernumfeld zu schaffen.