Mesomerer Effekt

Wenn ein Substituent die Elektronendichte in einem π-Elektronensystem verändern kann, indem er sich an der Mesomerie beteiligt, nennt man dies den mesomeren Effekt (M-Effekt).

Auch hier unterscheidet man, wie bei dem induktiven Effekt, einen elektronenziehenden und einen elektronenschiebenden M-Effekt.

+M-Effekt
Wenn ein Substituent ein freies Elektronenpaar besitzt, welches für mesomere Grenzstrukturen zur Verfügung steht, so hat dieser Substituent einen +M-Effekt. Es handelt sich hierbei um einen elektronenschiebenden Effekt.

3 Beispiele zu mesomerer Effekt (+M-Effekt)

Mesomerer Effekt

-M-Effekt

Wenn ein Substituent Doppel- oder Dreifachbindungen besitzt und somit durch mesomere Grenzstrukturen Elektronen aus dem System zieht, so handelt es sich um einen -M-Effekt. Es handelt sich hierbei um einen elektronenziehenden Effekt.

3 Beispiele zu mesomerer Effekt (-M-Effekt)

Mesomerer Effekt -M-Effekt

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